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Beirat zum Bauhaus Europa

16. März 2006

Erstmals am 16. März trat im Aachener Rathaus der wissenschaftliche Beirat zum Bauhaus Europa zusammen. Dem Beirat gehören 12 Mitglieder überwiegend aus dem wissenschaftlichen Bereich an. Der Beirat hat beratende Funktion. Diskussionsgrundlage des Treffens war der Kurzentwurf, den Prof. Hermann Schäfer und Dr. Andrea Mork vom Haus der Geschichte in Bonn vorgelegt hatten. Das Konzept, das sich dem Thema Europa mit Hilfe einer Art "Eurocard" nähert und mit modernster EDV in Abhängigkeit z.B. von Alter, Geschlecht, Bildung und Herkunft letztlich ein Protokoll der europäischen Kenntnisse liefern soll, wurde von den Beiratsmitgliedern einhellig begrüßt. Das Konzept mache das Bauhaus Europa zu einer Einrichtung wie sie bisher noch nirgendwo in Europa existiere. Es gebe in Europa kein anderes Projekt, dessen Realisierung so nahe sei. Prof. Dr. Johannes Fried von der Universität Frankfurt vertrat die Auffassung, dass Europa ein solches Haus dringend benötige und Aachen dafür hervorragend geeignet sei.

Der Beirat, so sagte Prof. Dr. Harmut Kaelble von der Humboldt-Universität Berlin, habe einen guten Eindruck gewonnen. Die Stadtführung verfolge das Projekt mit großem Sachverstand, das Konzept von Prof. Schäfer habe sehr gut gefallen, die Idee der "Eurocard" begeistere, man spreche mit dem Konzept die unterschiedlichsten Zielgruppen an.

Der Beirat wird das Projekt auch weiterhin kritisch und mit eigenen Vorschlägen begleiten. Beim ersten Treffen wurde z.B. darüber diskutiert, dass man die Schattenseiten der europäischen Geschichte nicht unterdrücken dürfe, dass auch die Zeit vor Karl dem Großen angemessen zu berücksichtigen sei und man sich nicht nur auf den deutschen Blick auf die europäische Geschichte beschränken dürfe.

Mehr Infos zu den Mitgliedern des Beirats:
Konzeptgruppe Bauhaus Europa

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