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Aachen braucht Bauhaus Europa und Haus für Musik

18. September 2006

Gemeinsam Standortchancen mit Investitionen in Kultur und Bildung verbessern

Soll Aachen sich mit dem "Bauhaus Europa" ein europäisches Kultur- und Bildungszentrum leisten und soll Aachen sich mit dem "Haus für Musik" ein international beachtetes Konzerthaus leisten? Die Antworten der Fördervereine beider Projekte lauten: "Ja!" und "Ja!".

In beiden Vereinen engagieren sich Bürger mit Zeit, Geld und viel Herzblut jeweils für "ihr" Projekt. Die Motive jedoch sind ähnlich. Beiden Vereinen geht es um mehr als nur Kultur bzw. Musik. Beiden geht es auch darum, die Chancen der Wirtschafts- und Wissenschaftsregion zu verbessern, Chancen auf Investitionen, Chancen auf neue Arbeitsplätze, allesamt wichtig für Aachen und die Region. Dafür lohnt es sich und dafür ist es notwendig, bei allem Wettbewerb Gemeinsamkeiten zu betonen. Um dies zu dokumentieren, erklärten der Förderverein "Haus für Musik e.V." und der "Förderverein Bauhaus Europa e.V." nun die gegenseitige Mitgliedschaft.

"Im Geschäftsleben beobachte ich die Motive für Standortentscheidungen von Unternehmen. Zunehmend werden solche Entscheidungen von "weichen" Faktoren beeinflusst, zu denen auch das Niveau des Kultur- und Bildungsangebotes in einer Region zählt. In erstklassige Kultur zu investieren ist deshalb eine wichtige Aufgabe für alle, die erstklassige Wirtschaft ansiedeln wollen", so Christian Rother, Vorstandsvorsitzender des Fördervereins "Haus für Musik". In diesem Zusammenhang sei auch der Wert beider Projekte für die großen Investitionschancen des für die Region sehr bedeutsamen "Campus Europa" zu sehen.

Auch die Frage, ob Aachen sich beide Projekte leisten kann, beantworten beide Fördervereine mit "Ja!". Hans-Peter Appel, Vorsitzender des Fördervereins "Bauhaus Europa", begründet: "Die Stadt, viele Partner aus der Wirtschaft, die Vereine und vor allem die Aachener Bürgerinnen und Bürger haben schon oft – und ganz besonders gerade in diesem Jahr – bewiesen, dass sie mehr können, als sie sich manchmal zutrauen. Mit dem typischen Aachener Gemeinsinn, wie er nicht nur bei der Reit-WM zu erfahren war oder auf dem Tivoli zu erleben ist, können und müssen wir in Aachen das vorhandene Kultur- und Bildungsangebot für uns alle und für Touristen bereichern." Wie notwendig dies sei, zeige ein Blick auf die vielen neuen Attraktionen in Maastricht, Lüttich oder auch in Köln. Aachen könne es sich für seinen zukünftigen Wohlstand nicht leisten, im Wettbewerb um Touristen und Investitionen stillzuhalten.

Martin Ritter, Geschäftsführer des Fördervereins "Haus für Musik" sieht gute Chancen für Synergien im zukünftigen Marketing beider Häuser für den Standort Aachen: "Tagsüber im "Bauhaus" mit raffinierter Technik europäische Kultur erleben und abends im "Haus für Musik" Klassik oder Jazz der internationalen Spitzenklasse genießen!" So ließen sich gemeinsam aus vielen Tagestouristen Übernachtungstouristen machen und auch Steuereinnahmen erhöhen. Beide Fördervereine laden alle Bürgerinnen und Bürger der Städteregion Aachen ein, Mitglied zu werden und die Zukunft der beiden Häuser mitzugestalten.

Weitere Informationen zu den Fördervereinen und zur Mitgliedschaft erhalten Interessierte unter
www.haus-fuer-musik.de, Tel. 0241-1895-134 bzw.
www.bauhauseuropa.de, Tel. 0241-1688-300.

[Gemeinsame Pressemitteilung der Vereine "Bauhaus Europa" und "Haus für Musik", Aachen, 18.09.2006]

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